{"id":129,"date":"2020-06-01T16:37:01","date_gmt":"2020-06-01T16:37:01","guid":{"rendered":"http:\/\/r-isfort.de\/?page_id=129"},"modified":"2020-09-05T15:40:39","modified_gmt":"2020-09-05T15:40:39","slug":"der-einzug-des-friedens-fuersten","status":"publish","type":"page","link":"http:\/\/r-isfort.de\/?page_id=129","title":{"rendered":"Der Einzug des Friedensf\u00fcrsten"},"content":{"rendered":"\n<figure class=\"wp-block-table\"><table><tbody><tr><td><em>Der Einzug des Friedensf\u00fcrsten<\/em>.<br>[Rudolf Isfort, 4.2016]<\/td><td><\/td><td>PDF-<a href=\"http:\/\/r-isfort.de\/?attachment_id=359\">Download<\/a><\/td><\/tr><\/tbody><\/table><\/figure>\n\n\n\n<p style=\"font-size:12px\"><\/p>\n\n\n\n<p>&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-image\"><figure class=\"alignright size-large is-resized\"><img loading=\"lazy\" src=\"http:\/\/r-isfort.de\/wp-content\/uploads\/2020\/06\/image-5-1024x417.png\" alt=\"\" class=\"wp-image-130\" width=\"386\" height=\"157\" srcset=\"http:\/\/r-isfort.de\/wp-content\/uploads\/2020\/06\/image-5-1024x417.png 1024w, http:\/\/r-isfort.de\/wp-content\/uploads\/2020\/06\/image-5-300x122.png 300w, http:\/\/r-isfort.de\/wp-content\/uploads\/2020\/06\/image-5-768x313.png 768w, http:\/\/r-isfort.de\/wp-content\/uploads\/2020\/06\/image-5-1200x488.png 1200w, http:\/\/r-isfort.de\/wp-content\/uploads\/2020\/06\/image-5.png 1354w\" sizes=\"(max-width: 386px) 100vw, 386px\" \/><\/figure><\/div>\n\n\n\n<p>Zum Weihnachtsfest 1934 ver\u00f6ffentlichte die Bottroper Volkszeitung (BVZ)<a href=\"#_edn1\">[1]<\/a> eine <em>Weihnachtsbetrachtung<\/em>,<a href=\"#_edn2\">[2]<\/a> in der Kardinal Faulhaber m\u00fchelos einen k\u00fchnen Bogen vom <em>neugeborenen Friedensf\u00fcrsten<\/em> zum <em>F\u00fchrer<\/em> schlug: In Bethlehem war den Menschen die Zeit versprochen worden, in denen <em>Gerechtigkeit und Frieden sich umarmen<\/em>.<\/p>\n\n\n\n<p>Eine solche Zeit sah Faulhaber Ende 1934 aber nicht. Er wusste sich vielmehr im <em>faulen Frieden des Friedhofs<\/em>, w\u00e4hnte sich im <em>Scheinfrieden, der ein getarnter Waffenstillstand<\/em>, im <em>L\u00fcgenfrieden, der ein \u00fcbert\u00fcnchter Krieg<\/em> war; er befand sich im <em>Gewaltfrieden der Ungerechtigkeit<\/em>.<a href=\"#_edn3\">[3]<\/a> Sein gef\u00e4hrliches Fazit: <em>Ungerechtigkeit und Friede schlie\u00dfen keinen Frieden<\/em>. So brachte der Bischof seine Einsch\u00e4tzung der europ\u00e4ischen Situation nach dem Versailler Vertrag<a href=\"#_edn4\">[4]<\/a> mit der des nationalsozialistischen Reichskanzlers zur \u00dcbereinstimmung.<\/p>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-image\"><figure class=\"alignright size-large is-resized\"><img loading=\"lazy\" src=\"http:\/\/r-isfort.de\/wp-content\/uploads\/2020\/06\/image-6.png\" alt=\"\" class=\"wp-image-131\" width=\"360\" height=\"245\" srcset=\"http:\/\/r-isfort.de\/wp-content\/uploads\/2020\/06\/image-6.png 571w, http:\/\/r-isfort.de\/wp-content\/uploads\/2020\/06\/image-6-300x204.png 300w\" sizes=\"(max-width: 360px) 100vw, 360px\" \/><\/figure><\/div>\n\n\n\n<p>Nazideutschland hatte bereits im Oktober 1933 V\u00f6lkerbund und Abr\u00fcstungskonferenz verlassen. \u00d6ffentlich von einem <em>getarnten Waffenstillstand<\/em> oder gar <em>\u00fcbert\u00fcnchten Krieg<\/em> zu reden, wagten allerdings nicht einmal der deutsche Reichskanzler und seine Reichsminister. Daf\u00fcr forderte der <em>F\u00fchrer<\/em> vehement die Revision des Versailler Vertrages, wissend, dass <em>eine Revision der Friedensvertr\u00e4ge \u2026 die Nationen beunruhigen \u2026 und energische Widerst\u00e4nde hervorrufen<\/em> <a href=\"#_edn5\">[5]<\/a> w\u00fcrde: Wer die Friedensordnung des Versailler Vertrages in Frage stellte, stellte Europa zur Disposition! Darum argw\u00f6hnte das Ausland, <em>Deutschland bereite den Krieg vor<\/em>,<a href=\"#_edn6\">[6]<\/a> dachte seine Presse \u00fcber einen Pr\u00e4ventivschlag gegen das Deutsche Reich nach;<a href=\"#_edn7\">[7]<\/a> der V\u00f6lkerbundsrat erwog Sanktionen gegen Deutschland.<a href=\"#_edn8\">[8]<\/a> Im Parlament berichtete Churchill, dass <em>die Fabriken in Deutschland unter Kriegsumst\u00e4n<\/em>den arbeiteten;<a href=\"#_edn9\">[9]<\/a> und die britische Regierung stellte fest, dass <em>als nat\u00fcrliches Ergebnis einer fast zweij\u00e4hrigen Herrschaft dieses Regimes in Mitteleuropa \u2026 sich ein Zustand nerv\u00f6ser Besorgnis ergeben [hatte], der sich von einem Land nach dem anderen ausbreitet und ein b\u00f6ses Vorzeichen f\u00fcr den Frieden Europas darstellt<\/em>.<a href=\"#_edn10\">[10]<\/a> Besonders \u00d6sterreich f\u00fchlte sich von Deutschland <em>in seiner Freiheit und Unabh\u00e4ngigkeit st\u00e4ndig bedroht<\/em><a href=\"#_edn11\">[11]<\/a> und erwog, den V\u00f6lkerbund anzurufen.<a href=\"#_edn12\">[12]<\/a> Schon im Mai 1933 hatte Vizekanzler von Papen die <em>moralische Isolierung Deutschlands<\/em> diagnostiziert.<a href=\"#_edn13\">[13]<\/a><\/p>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-image\"><figure class=\"alignright size-large is-resized\"><img loading=\"lazy\" src=\"http:\/\/r-isfort.de\/wp-content\/uploads\/2020\/06\/image-7.png\" alt=\"\" class=\"wp-image-132\" width=\"375\" height=\"140\" srcset=\"http:\/\/r-isfort.de\/wp-content\/uploads\/2020\/06\/image-7.png 570w, http:\/\/r-isfort.de\/wp-content\/uploads\/2020\/06\/image-7-300x112.png 300w\" sizes=\"(max-width: 375px) 100vw, 375px\" \/><\/figure><\/div>\n\n\n\n<p><em>Die Menschheit [h\u00e4lt] \u2026 heute Ausschau nach diesem wirklichen, gerechten und dauerhaften Frieden<\/em>; allen voran der <em>F\u00fchrer<\/em>, den der Bischof <em>zum Frieden \u2026 mit mutigen und m\u00e4chtigen Worten sich<\/em> nicht nur hatte bekennen h\u00f6ren, sondern der auch <em>unserem Volke \u2026 schon zweimal, vielleicht dreimal \u2026 die Schrecken des Krieges erspart<\/em> hatte. Woran Faulhaber da konkret dachte, behielt er f\u00fcr sich. Vielleicht glaubte er dem Reichskanzler bereitwillig, dass <em>wir [nur] haarscharf am Rande des bolschewistischen Chaos<\/em>, das nat\u00fcrlich j\u00fcdischen Hintergrund besa\u00df, vorbei geschrammt waren,<a href=\"#_edn14\">[14]<\/a> wie der Reichskanzler die Zerschlagung der KPD, der SPD und der Gewerkschaften charakterisierte. Vielleicht war der Bischof auch auf die Pressekampagne hereingefallen, die 1934 die staatliche Mordaktion gegen die SA-F\u00fchrung als <em>R\u00f6hm-Putsch<\/em> in die N\u00e4he eines verhinderten B\u00fcrgerkrieges hochstilisierte.<a href=\"#_edn15\">[15]<\/a> W\u00e4hrend Bisch\u00f6fe sich dar\u00fcber emp\u00f6rten, dass verdienstvolle Katholiken, die dabei ermordet wurden, als Beteiligte am Staatsstreich gebrandmarkt worden waren,<a href=\"#_edn16\">[16]<\/a> zeigte sich das Ausland schockiert \u00fcber das nachtr\u00e4glich vom Reichstag legalisierte staatliche Morden.<a href=\"#_edn17\">[17]<\/a> Meinte der Bischof aber den in der Presse diskutierten <em>Pr\u00e4ventivkrieg<\/em>, den der belgische Ministerpr\u00e4sident <em>Wahnsinn und Verbrechen<\/em> nannte, dann bleibt unerfindlich, was der <em>F\u00fchrer<\/em> zu dessen Verhinderung getan hatte.<a href=\"#_edn18\">[18]<\/a><\/p>\n\n\n\n<p>Das Faulhaber-Bekenntnis zum Friedens-<em>F\u00fchrer<\/em> war umso unverst\u00e4ndlicher, weil die Nazis schon seit geraumer Zeit die katholischen Verb\u00e4nde, die katholische Tagespresse und den katholischen Glauben in aller \u00d6ffentlichkeit bek\u00e4mpften \u2013 dem Konkordat von 1933 zum<\/p>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-image\"><figure class=\"alignright size-large is-resized\"><img loading=\"lazy\" src=\"http:\/\/r-isfort.de\/wp-content\/uploads\/2020\/06\/image-8.png\" alt=\"\" class=\"wp-image-133\" width=\"422\" height=\"66\" srcset=\"http:\/\/r-isfort.de\/wp-content\/uploads\/2020\/06\/image-8.png 684w, http:\/\/r-isfort.de\/wp-content\/uploads\/2020\/06\/image-8-300x47.png 300w\" sizes=\"(max-width: 422px) 100vw, 422px\" \/><\/figure><\/div>\n\n\n\n<p>Trotz. Wenn aber Faulhaber hoffte, dass seine auf den Reichskanzler gerichteten Friedensstrahler auf die katholische Kirche zur\u00fcck scheinen w\u00fcrden, dann machte er sich und seinen Lesern etwas vor. Er kannte den \u00f6ffentlich erhobenen und auch bereits weitgehend verwirklichten Anspruch der Nazis, <em>die nationalsozialistische Bewegung ist das Deutsche Reich, der deutsche Staat geworden<\/em>.<a href=\"#_edn19\">[19]<\/a> Seit dem 1.12.1933 war sie es gar gesetzlich legitimiert.<a href=\"#_edn20\">[20]<\/a><\/p>\n\n\n\n<p>Seine politische Analyse bettete der Kardinal in eine heilsgeschichtliche. <em>Das Kind von Bethlehem<\/em> war schon in <em>biblischer Vorzeit<\/em> als <em>F\u00fcrst des Friedens<\/em> ersehnt worden. Jedenfalls <em>klammerte [sich] \u2026 die Friedenssehnsucht der Vorzeit an diese paradiesische Weltschau<\/em>. Der setzte der Bischof entgegen die Verk\u00fcndigung: <em>Ehre sei Gott in der H\u00f6he und Friede den Menschen auf Erden, die eines guten Willens sind<\/em>.<a href=\"#_edn21\">[21]<\/a> Die Engel hatten, darauf bestand der Bischof, den Frieden der Ehre Gottes nachgeordnet. In dieser Reihenfolge bek\u00e4men die Menschen den Frieden als <em>Christgabe \u2026 ausgeteilt<\/em>.<a href=\"#_edn22\">[22]<\/a> Leider musste Faulhaber aber alle kurzfristigen Hoffnungen d\u00e4mpfen, denn der <em>Weltfriede<\/em> k\u00f6nne erst gegen <em>den Feierabend der Geschichte<\/em> wahr werden. <em>Es werden immer wieder Schwierigkeiten und R\u00fcckschl\u00e4ge und blutige Zusammenst\u00f6\u00dfe dazwischenkommen<\/em>. Diese Einsicht sollte aber weder <em>Regierungen<\/em> noch <em>jeden einzelnen<\/em> davon entbinden, f\u00fcr den Frieden einzutreten: <em>Es ist h\u00f6chster Dienst am Volk und Vaterland, dessen Ehre und Freiheit auf friedlichem Wege zu sichern und ihm die Schrecken eines neuzeitlichen Krieges zu ersparen. Das wichtigste aber bleibt, dass wir \u00fcber den Frieden den Friedensf\u00fcrsten nicht vergessen<\/em>.<\/p>\n\n\n\n<p>Treffender bekamen die Leser die vorherrschende Meinung der Eliten des Deutschen Reiches \u2013 nicht nur der katholischen &#8211; \u00fcber den Versailler Vertrag und einen m\u00f6glichen Krieg nicht vorgetragen. In einem <em>getarnten Waffenstillstand<\/em> konnten die Kampfhandlungen jederzeit wieder ausbrechen; und der Weltfriede <em>erst am Ende der Tage<\/em> machte kommende Kriege nahezu sicher. Den deutschen Reichskanzler Ende 1934 aber in einem Atemzug mit dem <em>Friedensf\u00fcrsten von Bethlehem<\/em> zu nennen, ihn damit zum Friedens-<em>F\u00fchrer<\/em> zu adeln \u2013 macht sprachlos. Diese politische Einsch\u00e4tzung, abgerundet mit einer seelsorglichen, ignorierte nicht nur die Ansichten der anderen Europ\u00e4er, die trotz der bereits seit Mitte 1933 als vollst\u00e4ndig gelenkt erkennbaren deutschen Presse in den Zeitungen zu lesen waren,<a href=\"#_edn23\">[23]<\/a> sie blendete nicht nur die reale Lage der Kirche und ihrer Verb\u00e4nde komplett aus, sondern stellte sich auch demonstrativ vor und hinter den deutschen Reichskanzler, dessen \u00f6ffentlich erkl\u00e4rtes Ziel die <em>Totalit\u00e4t des Staates<\/em> und die entsprechende <em>Erziehung des deutschen Menschen im Geiste des Nationalsozialismus<\/em> war.<a href=\"#_edn24\">[24]<\/a><\/p>\n\n\n\n<hr class=\"wp-block-separator\"\/>\n\n\n\n<p style=\"font-size:12px\"><a href=\"#_ednref1\">[1]<\/a> Der Text ist als Manuskript im Bestand NL Faulhaber Nr. 9210 enthalten. In den <em>Akten Kardinal Michael von Faulhabers<\/em> (Hg: Volk, Ludwig, Bd. 1, 1917-1934) ist er im Dezember 1934 nicht zu finden. In Rudolf Reisers Buch, <em>Kardinal Michael von Faulhaber &#8211; Des Kaisers und des F\u00fchrers Schutzpatron<\/em>, M\u00fcnchen 2000; S. 56), wird der Text als <em>Weihnachtspredigt<\/em> kurz erw\u00e4hnt.<\/p>\n\n\n\n<p style=\"font-size:12px\"><a href=\"#_ednref2\">[2]<\/a> BVZ vom 24.12.1934: <em>Weihnachtsbotschaft und die neue Zeit<\/em>. Alle Zitate (und auch die Bilder) sind diesem Text entnommen, es sei denn, sie sind als Anmerkungen aus anderen Quellen gekennzeichnet.<\/p>\n\n\n\n<p style=\"font-size:12px\"><a href=\"#_ednref3\">[3]<\/a> BVZ vom 11.6.1933: <em>Die kath. Kirche im neuen Staat<\/em>. In ihrem Hirtenbrief <em>bedauerten es [die deutschen Bisch\u00f6fe], dass die Siegernationen [von 1918] in verblendeter Selbstsucht die Gerechtigkeit hintansetzen<\/em> und dadurch Deutschland <em>bis zur Unertr\u00e4glichkeit leiden<\/em> lie\u00dfen. Der sp\u00e4tere <em>L\u00f6we von M\u00fcnster<\/em> rief zur Einm\u00fctigkeit mit dem Regierungsbeschluss auf, <em>den V\u00f6lkerbund zu verlassen<\/em>, und wusste ihn kompatibel mit der <em>nationalen Ehre<\/em>, dem <em>christlichen Sittengesetz<\/em> und dem <em>V\u00f6lkerrecht<\/em> (BVZ vom 11.11.1933: <em>Bischof Clemens August f\u00fcr Einm\u00fctigkeit am 12. November<\/em>.).<\/p>\n\n\n\n<p style=\"font-size:12px\"><a href=\"#_ednref4\">[4]<\/a> Der Versailler Vertrag beendete den Ersten Weltkrieg. Er belegte das Deutsche Reich mit der Verantwortung f\u00fcr einen Angriffskrieg, lud ihm Reparationen auf und erzwang gro\u00dfe Gebietsabtretungen im Westen und Osten des Reiches. Die Reichswehr wurde auf eine 100.000-Mann-Armee reduziert. Seine neue europ\u00e4ische Friedensordnung zeigte sich vor allem aber in den neuen Staaten: \u00d6sterreich, Ungarn, Jugoslawien, Tschechoslowakei, Polen, Finnland, die baltischen Staaten, u. a. Bis 1933 hatte sich diese Neuordnung Europas stabilisiert, das Deutsche Reich war w\u00e4hrend der Weimarer Republik wieder in die V\u00f6lkerfamilie aufgenommen worden, die Reparationen bis 1932 nahezu beglichen.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p style=\"font-size:12px\"><a href=\"#_ednref5\">[5]<\/a> BVZ vom 27.3.1933: <em>Der Vorsto\u00df der \u201aKleinen Entente\u2019<\/em>. Die Kleine Entente war ein loser Zusammenschluss der Tschechoslowakei, Jugoslawiens und Rum\u00e4niens, die von Polen und Frankreich gef\u00f6rdert wurde.<\/p>\n\n\n\n<p style=\"font-size:12px\"><a href=\"#_ednref6\">[6]<\/a> BVZ vom 16.10.1933: <em>Die Presse des Auslandes<\/em>.<\/p>\n\n\n\n<p style=\"font-size:12px\"><a href=\"#_ednref7\">[7]<\/a> BVZ vom 16.5.1933: <em>Spiel mit dem Feuer<\/em> \u2013 <em>die verbrecherische Kriegshetze unserer Gegner<\/em>.<\/p>\n\n\n\n<p style=\"font-size:12px\"><a href=\"#_ednref8\">[8]<\/a> BVZ vom 11.5.1934: <em>Hendersons vergebliche Bem\u00fchungen<\/em> &#8211; der Pr\u00e4sident der Abr\u00fcstungskonferenz.<\/p>\n\n\n\n<p style=\"font-size:12px\"><a href=\"#_ednref9\">[9]<\/a> BVZ vom 29.11.1934: <em>Unterhausdebatte \u00fcber Deutschland<\/em> &#8211; im britischen Parlament.<\/p>\n\n\n\n<p style=\"font-size:12px\"><a href=\"#_ednref10\">[10]<\/a> BVZ vom 29.11.1934: <em>Die Aussprache im Unterhaus<\/em>.<\/p>\n\n\n\n<p style=\"font-size:12px\"><a href=\"#_ednref11\">[11]<\/a> BVZ vom 19.1.1934: <em>Dollfu\u00df spricht<\/em> \u2013 \u00fcber das Verh\u00e4ltnis zum Deutschen Reich.<\/p>\n\n\n\n<p style=\"font-size:12px\"><a href=\"#_ednref12\">[12]<\/a> BVZ vom 6.2.1934: <em>\u00d6sterreich will den V\u00f6lkerbund anrufen<\/em>.<\/p>\n\n\n\n<p style=\"font-size:12px\"><a href=\"#_ednref13\">[13]<\/a> BVZ vom 15.5.1933: <em>Wieder deutsches Soldatentum<\/em> \u2013 Papen und der <em>Mittelpunkt deutschen Denkens<\/em>.<\/p>\n\n\n\n<p style=\"font-size:12px\"><a href=\"#_ednref14\">[14]<\/a> BVZ vom 2.9.1933: <em>Die Proklamation des F\u00fchrers<\/em> &#8211; auf dem <em>Reichsparteitag des Sieges<\/em>.<\/p>\n\n\n\n<p style=\"font-size:12px\"><a href=\"#_ednref15\">[15]<\/a> BVZ vom 2.7.1934: <em>Die Aufr\u00fchrer vom F\u00fchrer mit einem k\u00fchnen Schlag niedergeworfen<\/em>.<\/p>\n\n\n\n<p style=\"font-size:12px\"><a href=\"#_ednref16\">[16]<\/a> Stasiewski, Bernhard: <em>Akten deutscher Bisch\u00f6fe \u00fcber die Lage der Kirche 1933-1945<\/em>, Bd. 1 1933-34, Mainz 1968; S. 753-754 (Nr. 163: <em>Bares an Hitler, Berlin 12. Juli 1934<\/em>.).<\/p>\n\n\n\n<p style=\"font-size:12px\"><a href=\"#_ednref17\">[17]<\/a> BVZ vom 3.7.1934: <em>Benesch \u00fcber die letzten Vorg\u00e4nge in Deutschland<\/em> \u2013 und weitere <em>Entwicklungstendenz des ganzen Regimes<\/em>; <em>Was das Ausland sagt<\/em>; BVZ vom 11.7.1934: <em>Der 30. Juni im Spiegel des Auslandes<\/em> \u2013 <em>Taumel b\u00f6swilliger Verhetzung und hysterische Verleumdung<\/em> &#8211; in der Nachlese Goebbels\u2019; BVZ vom 14.7.1934: <em>Des F\u00fchrers Kundgebung an das deutsche Volk<\/em> &#8211; u. a.<\/p>\n\n\n\n<p style=\"font-size:12px\"><a href=\"#_ednref18\">[18]<\/a> BVZ vom 7.3.1934: <em>Gegen die Illusionen der Sieger von 1919<\/em>.<\/p>\n\n\n\n<p style=\"font-size:12px\"><a href=\"#_ednref19\">[19]<\/a> BVZ vom 2.9.1933: <em>Die Proklamation des F\u00fchrers<\/em> \u2013 auf dem <em>Parteitag des Sieges<\/em>.<\/p>\n\n\n\n<p style=\"font-size:12px\"><a href=\"#_ednref20\">[20]<\/a> <em>Gesetz zur Sicherung der Einheit von Partei und Staat vom 1.12.1933<\/em>.<\/p>\n\n\n\n<p style=\"font-size:12px\"><a href=\"#_ednref21\">[21]<\/a> In seiner Interpretation des Engelworts vom Frieden, sagte der Bischof nichts dar\u00fcber, was mit den Menschen nicht <em>guten Willens<\/em> passieren w\u00fcrde, von denen das Deutsche Reich ja umzingelt war.<\/p>\n\n\n\n<p style=\"font-size:12px\"><a href=\"#_ednref22\">[22]<\/a> Faulhaber unterschied zwischen dem \u00e4u\u00dferen, den die <em>meisten Stellen des Alten Bundes meinen<\/em>, und dem inneren Frieden, der dem <em>Geiste des Evangeliums n\u00e4her liegt<\/em>, den er als <em>Frieden der moralischen Volkserziehung<\/em> begriff.<\/p>\n\n\n\n<p style=\"font-size:12px\"><a href=\"#_ednref23\">[23]<\/a> Isfort, Rudolf: \u2019<em>\u2026 notwendig wie das t\u00e4gliche Brot\u2019 Die Bottroper Presse im Nationalsozialismus<\/em>, Vestischer Kalender 2014; S. 106-126.<\/p>\n\n\n\n<p style=\"font-size:12px\"><a href=\"#_ednref24\">[24]<\/a> BVZ vom 3.7.1933: <em>Erziehung der Menschen f\u00fcr den neuen Staat<\/em> \u2013 Hitler \u00fcber <em>das Wesen der Revolution<\/em>.<\/p>\n\n\n\n<p>Faulhaber kritisierte in seinem hier besprochenen Text zwar die propagierte <em>Religion \u2026 ohne Christus<\/em>, also das Neuheidentum der Nazis &#8211; aber den Friedens-<em>F\u00fchrer<\/em> ausdr\u00fccklich in diesen Zusammenhang zu stellen, versagte er sich.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Der Einzug des Friedensf\u00fcrsten.[Rudolf Isfort, 4.2016] PDF-Download &nbsp; Zum Weihnachtsfest 1934 ver\u00f6ffentlichte die Bottroper Volkszeitung (BVZ)[1] eine Weihnachtsbetrachtung,[2] in der Kardinal Faulhaber m\u00fchelos einen k\u00fchnen Bogen vom neugeborenen Friedensf\u00fcrsten zum F\u00fchrer schlug: In Bethlehem war den Menschen die Zeit versprochen worden, in denen Gerechtigkeit und Frieden sich umarmen. 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